
Partnerschaft und Fengshui
So, wie man sich in der Wohnung oder im Büro durch Veränderung an einigen Stellen mit Hilfe von Fengshui mehr Freude, Harmonie und Erfolg verschafft, kann man dies auch auf eine Liebesbeziehung anwenden. Was macht eine Liebe aus, die auch nach längerer Zeit noch lebendig und respektvoll ist? Die auch nach Jahren noch Begehren statt reiner Gewohnheit ermöglicht? Hier könnte man eine der Grundregeln des Fengshui anwenden: Klarheit. Nichts stört oder zerstört eine Partnerschaft mehr, als unklare Botschaften, als sich in ungewollten Kompromissen zusammen zu raufen, denn unterschwellig baut sich doch Unzufriedenheit auf.
Also könnte man sogar Regeln aufstellen, wie zum Beispiel, so früh wie möglich, sobald man etwas als störend wahrnimmt, dies auch auszusprechen. Ohne, dass der Partner gleich schmollend und gekränkt in der Ecke verschwindet. Wenn man allerdings das eher nebulöse Ziel der “Harmonie” allem voran stellt, wird dies sicher schwer fallen. Aber genau darum sollte jeder auch noch in einer Partnerschaft seinen Platz behalten und behaupten dürfen.
Wie im Fengshui auch, hat im Grunde jede Person ihren Platz, den sie auch beanspruchen darf. Das spricht ja nicht gegen viele gemeinsame Räume oder Rituale. Aber wenn man im Blick behält, dass es sich um zwei eventuell sehr unterschiedliche Individuen handelt, ist die Gefahr sich in ungewollte “Wir”-Aktionen zu verlieren nicht mehr so groß. Denn wie die Erfahrung zeigt, führt zu viel des Paargedankens schnell zur Langeweile. Man meint, den Partner in- und auswendig zu kennen, denn man “formt” ihn ja auch ein Stück weit. Warum? Gerade in der Andersartigkeit liegt doch der Reiz!
Foto: detailblick (Fotolia.com)