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Die Symbolik des Buddhas – mehr als nur Deko

Die Einrichtung des eigenen Heims kann sehr viel Spaß und Kreativität erfordern. Wenn man alle Möbel ausgesucht hat, kann es einem trotzdem unvollständig erscheinen. In diesem Fall fehlt der letzte Schliff. Durch eigene Dekorationsideen wirkt die Wohnung interessanter und individueller. Vor allem Dekorationen mit Bedeutung werden sehr gut ankommen.

Buddha – wo aufstellen?

Buddha Figuren (Foto: Alexandre Chambon, unsplash.com)

Buddha Figuren (Foto: Alexandre Chambon, unsplash.com)

Einer der sinnträchtigsten Dekorationsmöglichkeiten sind Buddha-Statuen. Der Grund hierfür ist, dass Buddha-Statuen nicht nur als Dekoration sondern vielmehr als Inspiration dienen sollen. Buddha repräsentiert tiefe Kraft und innere Weisheit. Zudem stellen einige Personen einen Buddha für das eigene Karma auf. Schließlich soll Buddha dazu inspirieren, ein besserer Mensch zu sein. Darüber hinaus ist das primäre Ziel eine wohltuende Wirkung im Wohnraum auszustrahlen.

Sie können eine Buddha-Statue im Schlafzimmer aufstellen, um einen erholsamen Schlaf zu fördern. Es soll dadurch eine harmonische Atmosphäre gewährleistet werden, indem die Harmonie im Raum geordnet wird und eine ausgeglichene Aura entsteht. Dies wird vor allem durch die gleichmäßige Schwingung der Energie im Raum bestärkt. Deshalb sollten sich nur wenige Elektrogeräte im Schlafzimmer befinden, um das zu garantieren. In einem Raum, wo es ruhig ist, ist der ideale Platz für eine Buddha-Staue. Falls also ein Meditationsraum vorhanden ist, eignet sich dieser am besten.

Hintergrund: kurz erklärt

Buddha ist der Ehrentitel aus dem Buddhismus, welches die viertgrößte Religion der Welt ist. Man nimmt an, dass der Begründer der buddhistischen Lehren, Siddharta Gautama, mit 35 Jahren das Erwachen erlebt und somit den Ehrentitel Buddha erlangt. Seine Erkenntnisse hat er niedergeschrieben und versucht zu verbreiten.

Die Erlangung des Ehrentitels erfolgt, wenn es einem gelungen ist, die vollkommene Weisheit und Vollkommenheit seines Geistes zu erzielen. Damit hat man es geschafft aus dem Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) auszutreten. Das ist insofern vorteilhaft, da der Kreislauf im Buddhismus einen Leidensweg darstellt.

Verschiedene Buddha-Statuen

Es gibt verschiedene Varianten von Buddha-Figuren, die Sie sich hier anschauen können. Sie unterscheiden sich vor allem an den Handgesten (Mudras). Jede Handgeste hat eine eigene Bedeutung und repräsentiert Fingeryoga.

Anschali-Mudra

Die Anschali-Mudra hat die Hände in Gebetshaltung. Dabei befinden sich die Hände in Höhe des Herzens, wo sich die innere Ruhe befindet. Die für die Gebetshaltung zusammengelegten Hände sollen die Vereinigung von Gegensätzen darstellen. Infolgedessen wird das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele erreicht. Diese Handgeste soll einen ehrfurchtsvollen Gruß sowie die innere Konzentration darstellen.

Dhyana-Mudra

Die Dhyana-Mudra hat die Hände im Schoß zusammengelegt, welches die innere Versenkung sowie die Konzentration und Meditation repräsentieren. Dabei liegt die rechte Hand über der linken Hand. Die Fingerspitzen berühren sich, um ein Dreieck darzustellen. Das Dreieck soll ein mystisches Feuer versinnbildlichen. Alle Unreinheiten werden von diesem mystischen Feuer verbrannt. Dadurch fällt das Lösen von Dingen leichter.

Vitarka-Mudra

Die Vitarka-Mudra hat die rechte Hand in Höhe des Herzens. Alle Finger sind ausgestreckt außer Zeigefinger und Daumen, die sich zum Kreis formen. Die Berührung der beiden Finger stellt die Verbindung mit dem Göttlichen und Kosmischen dar. Sie symbolisiert die Bedeutung des Erklärens, Lehrens, Bewusstsein sowie Mitgefühl.

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