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Feuchte Wände, beschlagene Fenster – Tipps, die helfen

Viele Menschen haben mit feuchten Wänden oder im schlimmsten Fall sogar mit Schimmel in den eigenen vier Wänden zu kämpfen. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben, wodurch die Gesundheit sehr beeinträchtigt wird. Leider ist das Problem nicht immer bei Altbauwohnungen der Fall, sondern auch moderne Wohnungen sind betroffen.

Wie sie Schimmel in der Wohnung vermeiden

In der Küche (Foto: Jimmy Bay, Unsplash.com)

In der Küche (Foto: Jimmy Bay, Unsplash.com)

In der eigenen Wohnung entsteht jeden Tag viel Feuchtigkeit. Diese kann zum Beispiel beim Duschen im Badezimmer oder während des Kochen entstehen. Die Feuchtigkeit muss aus der Wohnung entfernt werden. Ansonsten entsteht Schimmel an den Wänden, der gesundheitsgefährdend ist und zu Krankheiten führen kann. Vom Luftentfeuchter online bis zum Richtigen Heizen – wir haben für Sie alle Tipps zusammengefasst.

Tipp 1: Zwei- bis viermal täglich lüften

In einem 4-Personen-Haushalt entstehen pro Tag insgesamt gut zwölf Liter an Feuchtigkeit. Damit sich diese Feuchtigkeit nicht als Tauwasser an den Wänden absetzen kann, sollte in jedem Fall gelüftet werden. Vor allem im Winter kommt es ansonsten ziemlich schnell zur Schimmelbildung. Eine geeignete Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden erreicht man durch regelmäßiges Lüften. Zwei- bis viermal täglich sollte es schon sein.

Die meiste Feuchtigkeit entsteht in Bad und Küche. Daher sind diese Räume auch am häufigsten anfällig für Schimmel. Daher muss hier noch öfters als üblich gelüftet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Tipp 2: Stoßlüften besser als das gekippte Fenster

Viele Hausbesitzer lüften den ganzen Tag durch ein gekipptes Fenster. Dies ist allerdings nicht optimal zur Entfernung der Feuchtigkeit, da es nur zu einem geringen Luftaustausch kommt. Es wird lediglich besonders viel Energie verschwendet. Daher sollten Sie lieber für eine kurze Zeit von fünf bis zehn Minuten das Fenster ganz öffnen und stoßlüften.

Hierbei sollten Sie durch Querlüften in mehreren Räumen für den richtigen Durchzug sorgen. Das heißt es werden die Fenster der Räume geöffnet, die sich gegenüber liegen. Die Luftfeuchtigkeit wird dadurch quasi aus den Fenstern geweht.

Tipp 3: Auch wichtig ist das richtige Heizen

Zum Wohlfühlen (Foto: Naomi Hébert, Unsplash.com)

Zum Wohlfühlen (Foto: Naomi Hébert, Unsplash.com)

Während Sie lüften, sollten Sie in jedem Fall die Heizung ausstellen. Ansonsten wird unnötig Energie verschwendet. Nach dem Lüften können Sie die Heizung wieder aufdrehen. Das richtige Heizen ist also genau so wichtig wie das Lüften.

Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass ihre Möbelstücke nicht direkt an der Wand anliegen. Hier sollte ein Abstand von 10 Zentimetern bestehen, um eine gute Luftzirkulation zwischen Wand und Möbel zu gewährleisten. Sollten Sie Kondenswasser am Fenster bemerken, ist dies ein Warnsignal für falsches Lüften. Denn die Fensterscheiben stellen die kältesten Bereiche eines Raumes dar.

Die richtige Raumtemperatur in der Wohnung

Die optimale Temperatur im Wohnbereich liegt bei zirka 20 Grad. Werden Räume nicht so oft benutzt, reicht auch eine geringere Raumtemperatur. Eine andere geeignete Variante stellt der Kauf eines Luftentfeuchters dar. Dieser wird in den Räumen aufgestellt und sorgt dafür, dass die Luftfeuchtigkeit verschwindet.

Sollte es dennoch zu Schimmel gekommen sein, liegt das Problem vermutlich in den Wänden. Sie sollten schnell handeln und einen Experten kontaktieren.

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