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Feng Shui im Wohnraum

Positive Energie im Badezimmer: So beeinflusst Feng Shui das Wohlbefinden

Entspannung, Zeit für sich, eine kleine Ruheoase: Das eigene Badezimmer ist mehr als nur ein alltäglicher Nutzraum. Es ist ein intimer Ort, an dem jeder Mensch seinen eigenen Bedürfnissen nachgeht. Negative Energien sind somit fehl am Platz und sorgen schon am Morgen für schlechte Gedanken. Mit kleinen Veränderungen und Anpassungen, die nach der Feng Shui-Lehre ausgerichtet werden, werden Badezimmer zum Quell positiver Auren.

Der schnelle Weg zur Wohlfühlatmosphäre

Kerzenlicht und Duftstäbchen haben in deutschen Badezimmern Einzug gehalten und gehören zu den häufigsten Accessoires. Als nette Dekorationsartikel sind die Stimmungsmacher reine Geschmackssache, doch mit der Förderung von positiven Feng Shui-Schwingungen haben die Verkaufsschlager wenig zu tun.

Um das Bad grundlegend auf eine positive Ausrichtung auszusteuern, muss die Lage des Raumes betrachtet werden. Ist das Zimmer in der Nähe der Haustür gebaut, ist ein stetiger Energieverlust zu befürchten. Laut den traditionellen Lehren geht bei dieser Raumanordnung viel Energie verloren, besonders bei geöffneter Badezimmertür. Da die Lage eines Raumes selten problemlos zu verändern ist, gilt es darauf zu achten, die Türen stets geschlossen zu halten. Auch ein Bad, welches direkt an das Schlafzimmer oder an die Küche grenzt, ist weniger empfehlenswert. Von einer perfekten Raumplanung kann gesprochen werden, wenn sich das Bad im Südosten oder Osten der Wohnung befindet.

Natürlichkeit in vielfältiger Form

Positive Energie im Badezimmer: So beeinflusst Feng Shui das Wohlbefinden (Foto: Sven Brandsma / unsplash.com)
Positive Energie im Badezimmer: So beeinflusst Feng Shui das Wohlbefinden (Foto: Sven Brandsma / unsplash.com)

Mietwohnungen mit einem innen liegenden Bad ohne Fenster sind keine Seltenheit. Eine sprudelnde Energiequelle wird aus dieser Ausgangslage kaum geschaffen werden können. Viel Licht, ein Fenster mit Blick ins Grüne oder unverbaute Sicht ermöglichen den Fluss der Energieströme. Geräumige Badezimmer, in dem die Badewanne mit dem Kopfende in Richtung Tür zeigt und Platz zur Bewegung zulassen, bringen auch die guten Vibes zum Schwingen.

Damit die gewonnenen Energien erhalten bleiben, sollten Öffnungen und Abflüsse stets verschlossen werden. Dies gilt für die Toilette, deren Deckel immer unten sein sollte, als auch für Waschbecken oder Badewanne. Verschlüsse aus Naturmaterialien oder Glas sind besonders gut geeignet und fördern das Feng Shui im Raum. Wer mehr Platz hat oder sogar einen eigenen Außenbereich, der könnte über sogenannte Badefässer bzw. Hot Tubs nachdenken. Diese sind aus Holz gefertigt und lassen sich verschließen.

Farbenspiel und Minimalismus

Das Badezimmer in verschiedenen Blautönen zu streichen, liegt nah. Für die Energiegewinnung ist die maritime Farbe jedoch ungeeignet. Wasser ist ein sehr starker Energieträger, der keine zusätzliche Unterstützung durch Wandfarben oder Symbole benötigt. Eher kann mit Holzelementen, Bambus, Naturstein oder Marmor sowie Beige- oder Weißtönen ein Gegenpart geschaffen werden. Als Harmonieträger bietet sich zudem ein sattes Grün an. Von grellen Farben sollte man – wie so oft im Feng Shui – die Finger lassen.

Wichtig ist, dass die Gestaltung unauffällig und dezent wirkt. Minimalismus lässt den Raum atmen und umspielt runde Formen. Shampoos, Duschgels oder Kosmetik für den täglichen Bedarf gehören in Schränke, die mit Türen versehen sind. Der aufgeräumte Eindruck ist für die innere Ruhe deutlich angenehmer, wodurch Entspannung schneller zugelassen wird.

Video: Tipps für eine gute Energie im Badezimmer von Mein Glücksraum

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Fazit: Geheimnis der Einfachheit

Das Erzeugen von positiven Energien lässt sich schon durch Kleinigkeiten spürbar erzeugen. Können Renovierungs- oder Malerarbeiten nur bedingt durchgeführt werden, bringen diese Tipps das Feng Shui in eine bessere Balance:

  • Die Gestaltung des Bads sollte stets freundlich, hell und offen sein.
  • Ein sauberes und aufgeräumtes Bad gibt Platz zum Atmen.
  • Natürliche und unaufdringliche Düfte beruhigen und sorgen für Entspannung.
  • Runde Formen bewusst im Raum platzieren, um den Fluss zu leiten.
  • Kaputte Elemente zeitnah gegen neue Stücke austauschen.

Mit diesen Kniffen ist es möglich, das Raumklima deutlich positiv zu verändern. Für alle Hausbauer gilt, dass schon bei den ersten Bauplanungen auf eine Ausrichtung des Bads nach der Feng Shui-Lehre geachtet wird.